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Waisenkinder aus der Ukraine angekommen

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Ukraine-Krieg


Ihr Schicksal ist nach wie vor ungewiss, aber die 73 Waisenkinder aus der Ukraine sind am Montag in St. Georgen im Attergau (Bezirk Vöcklabruck) angekommen. Dort wird ein altes Sanatorium zur Unterkunft für die Kinder.

Ohne Eltern, mit traumatisierenden Kriegsbildern im Kopf haben die Kinder in Begleitung von vier Lehrerinnen und einer Krankenschwester ihre Reise nach Oberösterreich angetreten. Sie waren bisher in einer Partnereinrichtungen der NGO in Sjewerodonezk in der Ostukraine untergebracht.

Kinder bei der Ankunft vor dem ehemaligen Sanatorium


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Vor einer Woche wurden sie nach Lwiw (Lemberg) gebracht, als es auch dort zu russischen Angriffen kam, wurden sie mit zwei Bussen nach Oberösterreich geholt. St. Georgen im Attergau arbeitete dabei auch mit der Organisation Global 2000 zusammen, hieß es. Nach 24 Stunden Busfahrt kamen sie St. Georgen im Attergau an, so Michael Kiener, einer der Organisatoren aus der Gemeinde.

„Alles ist perfekt“

Trotz aller Entbehrungen und der langen Reise seien die Kinder glücklich „einfach nur hier sein zu dürfen“, sagt eine Betreuerin und Übersetzerin: „Sie sind glücklich, dass sie endlich weg von dem Krieg sind – alles ist perfekt“. Das ehemalige Sanatorium wurde von zahlreichen Firmen und freiwilligen Helfern und Helferinnen wieder instandgesetzt. Viele von ihnen kümmern sich auch jetzt um die Kinder bis das Land OÖ eine Organisation gefunden hat, die die Kinder weiterbetreut.

Vorerst übernahm Bürgermeister Ferdinand Aigner (ÖVP), die Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sieben und 18 Jahren. Die Kinder müssten jetzt registriert und ihre Dokumente aufgenommen werden, so Aigner.

Schulen bereiten Unterricht vor

Weil immer mehr Kinder flüchten und in Oberösterreich Unterschlupf finden, begann man sich auch in Schulen auf die neuen Schüler vorzubereiten. Denn alle geflüchteten Kinder sollen in Oberösterreich auch zur Schule gehen können.

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