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Krieg in der Ukraine – Was können Podcasts in Krisenzeiten leisten?

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Seit dem 24. Februar bestimmt ein Thema die Nachrichten: Der russische Angriff auf die Ukraine. Der Krieg ist natürlich auch Thema in Podcasts: Es wird berichtet, Hintergründe werden analysiert und manchmal wird auch einfach über das flaue Gefühl im Magen gesprochen, dass sich seit dem Angriff breitgemacht hat.

Das Medium und seine Grenzen

Wo Podcasts wie „Das Corona-Virus Update“ mit Sandra Cisek und Christian Drosten in der Pandemie noch glänzen konnten, scheint das Medium im Ukraine-Krieg an seine Grenzen zu gelangen.

Comedy-Podcaster sehen sich auf einmal gezwungen, Disclaimer vor ihre vorproduzierten Folgen zu stellen, um nicht taktlos zu wirken. Und die Analysen und Einschätzungen aus journalistischen Podcasts können ein paar Stunden nach der Aufzeichnung auch schon wieder wertlos sein. Kommt das Medium hier an seine Grenzen?

Müssen Podcasts schneller werden?

Für eine ausgesprochen dynamische Lage wie in der Ukraine haben Podcaster noch kein Patentrezept gefunden. Stattdessen scheint sich eher Überforderung breit zu machen.

Reicht es, einen Disclaimer vor die Folge zu packen, um darauf hinzuweisen, dass diese schon vor einiger Zeit aufgezeichnet wurde und deswegen nicht mehr ganz aktuell ist? Oder muss einfach schneller produziert und veröffentlicht werden?

Wie können Podcasts gut mit aktuellen Krisen und Entwicklungen umgehen? Das bespricht Ina Plodroch mit Moritz Metz, Redakteur des Deutschlandfunk Politikpodcasts, und mit der Journalistin und Podcasterin Katrin Rönicke („Die Wochendämmerung“).

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